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Carmen

Oberhuhn (laut meiner Tochter)

  • »Carmen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11 998

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1

Freitag, 23. Dezember 2005, 06:57

Wörterbuch Scrap - deutsch / deutsch - Scrap

12" x 12" - Typisches Scrapbookformat in inches, entspricht 30,5cm x 30,5cm

6" x 6" - Kleine Scrapbookalben, entsprechen 15cm x 15cm

1" - entspricht 2.54cm

A wie

acid - Säure, chemische Substanz, die den Zustand des Papiers und der Photos verschlechtert. Das Material (Papier, Photos usw.) verfärbt sich gelb, die Originalfarben verblassen und es wird brüchig.

acid free - Säurefrei oder eben "nicht säurehaltig". Das Material (Papier, Kleber usw.) ist pH-neutral oder der pH-Wert ist höher als 7. Das benützen von säurefreien Materialien ist die wichtigste Voraussetzung, will man ein vergilben der Photos verhindern.

acid migration - Wenn ein Material Säure enthält, kann sich diese Säure auf alles übertragen, was in direktem Kontakt mit diesen Material steht. Frei übersetzt könnte man sagen: Säurewanderung. Die Säure "wandert", überträgt sich auf das säurefreie Material, folglich ist die Archivqualität (siehe nächsten Begriff) nicht mehr gewährleistet. Um diese Übertragung der Säure zu verhindern, kann man die Papiere chemisch behandeln (siehe unter buffered papers).

archival-quality - Archivqualität. Ein chemisch, stabiles Produkt, das alle Qualitäten besitzt, sich im Laufe der Zeit nicht zu verändern.

B wie

beads - Kleine Perlen in allen Farben und Formen um Scrapbooks oder Karten zu verzieren. Man kann sie auf einen Faden aufziehen und somit verschiedene Dekorationen kreieren.

bow - Stoff- oder Papierschlaufen (-knoten). Es gibt im übrigen auch spezielle Schablonen um diese Schlaufen herzustellen.

brads oder auch bradletz - Papierklammern. In verschiedene Formen und Farben erhältlich. Ähnlich wie Eyelets, nur dass man sich hier das hämmern sparen kann. Papierklammen durch das Papier drücken und auf der Rückseite nur noch die Klammen auseinanderdrücken, fertig.

Brayer, brayern - deutsche Wörter dafür: Linolwalzen, Farbwalzen, Druckwalzen oder wers bildlich haben will ;) http://www.baschtuegge.ch/index.php?forc…=&searchvendor=

buttons - sind Knöpfe. Man kann sie auf einer Seite mit Faden aufnähen oder sie nur auf das Blatt kleben. Mittlerweile gibt es auf dem Markt eine riesige Auswahl an Farben, Grössen und Formen.

C wie:

Cardstock - Tonkarton resp. Fotokarton

Chalk - Eine Art Kreide (natürlich säurefrei), in unterschiedlichen Farben. Mit Schwammpinsel oder Wattestäbchen auftragen

Corners - Fotoecken / sie können aus Papier, Metall, Textil usw. sein.

Crop - Ein Treffen, wo die Scrapper zusammenkommen. Jede nimmt ihre eigenen Materialien und Fotos mit und dann wird "gescrappt". Auf diese Art und Weise kann man ideal Ideen austauschen, neue Techniken kennenlern und nicht zu vergessen der Gemütlichkeitsfaktor. Normalerweise ist immer jemand da, der den Crop-Abend/-Nachmittag betreut.

croppen - Fotos in eine bestimmte Form schneiden oder überschüssige Teile abschneiden.

D wie:

Diecut - Vorgestanzte Motive

distressen - Aus neu mach alt :D wäre die Kurzversion von distressen. PP, CS, Fotos, Embellishments werden "künstlich" gealtert. Das kann mit Schleifpapier sein, mit Feuer, mit Stempelkissen, mit Kaffee- oder Teesatz usw. Oder auch das Papier "zerknüllen" und wieder "entknüllen" :D / Oft wird das Wort "distressen" auch nur benützt wenn man die Ränder eines PP`s, CS`s oder Fotos mit einem Stempelkissen bearbeitet, eben distresst. Und viele meinen, DAS sei distressen. Wie ihr aber an den Ersten Sätzen seht, bedeutets viel mehr. ;)

doodeln - Doodeln heiss kritzeln. Die Doodles auf einer Karte oder LO oder direkt auf Fotos: Ist gemeint wenn man von Hand selber Elemente draufzeichnet. Pünktchen, Striche, Geschnörkel usw. / Mittlerweile gibt es auch Schablonen, für alle die "Angst" haben, ihr Werk zu "zerstören", aber das Spezielle am doodeln ist ja genau dieses ungenaue und unregelmässige. :D

E wie:

embossen oder Embossing: Embossing ist nicht gleich Embossin, man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Embossingtechniken, sprechen tut man aber immer nur von embossen, deshalb entsteht gerade oft bei Anfängern ein bissle Verwirrung. Es gibt:

Dry Embossing: Das ist nichts anderes als prägen. Ob mit den bekannten "goldenen" Schablonen von Hand mit Lichtquelle oder bequem mit Schablonen von Cuttlebug, Sizzix, Spellbinders usw.

Wet Embossing: Das ist Relief- oder Einbrenntechnik. Hier stempeln wir ein Motiv aufs Papier, streuen Embossingpulver drüber, entfernen den Ueberschuss und föhnen das Ganze mit dem Heissluftföhn. Das nun geschmolzene Pulver hebt sich, (genau wie beim prägen) vom Papier ab.

Eyelets: sinds Zierösen, siehe auch A: Eyelets

F wie:

Fibers - Effektgarn in vielen Farben und Formen

Focal point - Blickfang

Font - Schriftart

Frames - Rahmen / aus Papier, Metall, Keramik usw.

G wie:

Gluedots: Doppelseitige transparente Kleber (Klebepunkte)

J wie:

journaling - die kleinen Texte (Stichworte oder kurze Geschichten) die die Fotos auf den Seiten begleiten, meistens beantworten sie die vier grossen "W-Fragen": Wer? Was? Wann? und Wo?

M wie:

mulberry paper - Maulbeerpapier / Papier dessen Rohmaterial aus natürlichen Ressourcen gewonnen wird, wie in diesem Fall der Maulbeerbaum. Dieses Faserpapier fühlt sich sehr gut an und inspiriert zu vielen Ideen bei der Kartengestaltung und beim Scrapbooking. Das Papier kann man ganz präzise zerreissen, in dem man die Konturen zuerst mit einem nassen Pinsel "einzeichnet".

P wie:

page protectors - Das "Mäppli" für die Fotoalben, wo Sie Ihr fertiges Layout reinschieben können.

patterned paper oder PP - steht ganz einfach für Motivpapier! Dieser Begriff alleine sagt jedoch nicht über das Papiergewicht aus. PP kann einfach "nur" Papier sein, kann aber auch Cardstock sein. PP gibts einseitig bedruckt, mehr und mehr jedoch auch doppelseitig bedruckt.

R wie:

ribbons - Bänder in verschiedenen Farben und Formen

S wie:

Sequins - Pailletten

V wie:

Vellum - Starkes Transparentpapier / ebenfalls in verschiedenen Motiven und Farben erhältlich
Liebe Grüsse


Marianna

unregistriert

2

Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:11

Ou ja, distressen ist auch sowas, das ich am Anfang nicht verstanden hab. Was mir auch noch aufgefallen ist, ist der Begriff "doodeln". Sicher auch eine Erklärung wert ;)

Marianna

unregistriert

3

Dienstag, 25. August 2009, 18:33

Super, danke dir Carmen!

Stini

unheilbares Scraphuhn

Beiträge: 2 069

Wohnort: Münchenbuchsee (BE)

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4

Montag, 19. Oktober 2009, 20:37

hey, danke für dieses "Wörterbuch"......muss ich mir wohl mal ausdrucken und auswendig lernen :flüchten:
Kreativi Grüessli

Christine :)


kaffeesmilie